Forschung und internationale Kooperation in disruptiven Zeiten
Mittwoch, 06.05.2026, 18:15 Uhr
Die geopolitischen Verwerfungen der 2020er Jahre – vom Ukrainekrieg bis hin zu fundamentalen Veränderungen in der US-Forschungspolitik – stellen die internationale Wissenschaftsgemeinschaft vor neue Herausforderungen. In dieser Podiumsdiskussion möchten wir aus der Perspektive verschiedener Fächer sowie der Universitätsleitung erörtern, wie sich diese Disruptionen auf die Forschungspraxis auswirken und welche Strategien entwickelt werden können, um die Unabhängigkeit unserer Institution, die internationale Zusammenarbeit und die Freiheit der Forschung zu schützen und zu stärken. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragestellungen: 1. Sind nun bestimmte Institutionen, Archive, Regionen etc. nicht mehr oder nur unter Schwierigkeiten zugänglich? 2. Werden bisherige Forschungsförderungen, Publikationsmöglichkeiten oder Projekte behindert oder eingestellt? 3. Mussten Wissenschaftler Ihre Forschung thematisch oder methodologisch anpassen? Welche Auswege und Lösungen haben sie gefunden? Konnten sie neue Kooperationen eingehen?
| Veranstaltende: | Universitätsleitung |
|---|---|
| Referierende: | Jon Pult, Nationalrat GR (SP), Präsident Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik | Prof. Dr. Andrew Chan, Vizerektor Internationales und Akademische Karrieren | Prof. Dr. Manfred Elsig, WTI | Dr. habil. Carmen Scheide, Dozentin für die Geschichte Osteuropas | Danièle Rod, Direktorin Swiss Polar Institute SPI | Moderation:Prof. Dr. Sabin Bieri, Direktorin Centre for Development and Environment (CDE) |
| Datum: | 06.05.2026 |
| Uhrzeit: | 18:15 - 19:45 Uhr |
| Ort: |
Kuppelraum Hauptgebäude Universität Bern Hochschulstrasse 4 3012 Bern |
| Merkmale: |
Öffentlich kostenlos |
